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3. Fachtagung 2013


Großes Interesse bei der Fachtagung in Bethel

Nach 2009 und 2011 fand im November turnusmäßig die dritte Fachtagung des Arbeitsfeldes „Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen“ (MeH) in Bielefeld-Bethel statt. Unter dem Motto „ Der Mensch in Beziehungen“ nahmen rund 200 Teilnehmende aus ganz Deutschland an der zweitägigen Veranstaltung teil. Experten unterschiedlicher Profession, Angehörige und von einer Hirnerkrankung bzw. –verletzung betroffene Menschen informierten sich in den vier Vorträgen über Resilienz, Identitätsarbeit und die multiperspektivische Seelsorge-Konzeption, lernten Praxisprojekte, Therapieangebote und Kommunikationshilfen auf dem Markt der Möglichkeiten kennen und tauschten ihre Erfahrungen trialogisch in einem von acht Workshops aus.

Die spezifische Behandlung und Versorgung von MeH-Patienten ist ein junges Arbeitsfeld. Erst durch die Möglichkeiten der modernen Intensivmedizin konnten Menschen mit Schädel-Hirntrauma, Schlaganfall oder nach einem Herzstillstand am Leben erhalten werden. Wenn große Areale im Gehirn irreversibel geschädigt sind, kann es bei den Betroffenen zu schweren kognitiven und motorischen Einschränkungen bis hin zum Wachkoma kommen. Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und ihr Netzwerk „weiterleben" bündeln eine differenzierte Angebotspalette für über 200 Patientinnen und Patienten in Ostwestfalen-Lippe, im Ruhrgebiet, im Rheinland und in Brandenburg. Mit ihrer langjährigen Erfahrung, sowie der Vielfalt und Qualität der Hilfen nimmt Bethel deutschlandweit eine Vorreiterrolle im Arbeitsfeld „Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen" ein. Daher wird 2015 die vierte Fachtagung zu dem Thema stattfinden.

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